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...als sie 17 Jahre alt war, beschloss sie, sich umzubringen.

Sie dachte, ihr Leben hätte keinen Sinn mehr. Sie fühlte sich so unverstanden von ihren Eltern, ihren Freunden, den ganzen Menschen um sie herum.

Ihr Freund hatte kurz vorher mit ihr Schluss gemacht. Er ist der Einzige, für den ich weiterleben würde, dachte sie, doch selbst er lässt mich allein.

Sie hatte den Entschluss schon vor Wochen gefasst. Alles sorgfältig geplant. Überlegt, wie sie es am besten anstellen könnte. Den perfekten Zeitpunkt ausgewählt.

Am Tag, an dem es geschehen sollte, ging sie ein letztes Mal durch die Straßen ihrer Stadt, und verabschiedete sich still und leise. Es war ein kühler Märztag. Für sie, der perfekte Tag.

Ihre Eltern waren nicht da. Weg. Eingeladen bei Freunden. Das habt ihr nun davon, dachte sie grimmig, während ihr euren Spaß habt, werde ich meinem Leben einen Schlussstrich setzen.

Dann war es soweit. Alles, was sie vorher noch zu tun hatte, war erledigt. Es gab nun keinen Grund mehr, das Ereignis weiter vor sich herzuschieben.

Mit zitternden Händen nahm sie die Klinge, die sie in ihrem Wäscheschrank so sorgfältig versteckt hatte. Sie hatte keinen Angst vor dem Schmerz, sie wusste, dass das Gefühl erlösend sein würde.

Sie beobachtete die Bluttropfen, die aus ihrer Haut hervorkamen. Sie spürte keinen Schmerz. Zitternd wagte sie den zweiten Schnitt.

Ihre Eltern fanden sie am Abend in ihrem Zimmer auf dem Bett liegend. Blutüberströmt.In der Hand immer noch die Rasierklinge. Der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.




 



{Ich kann dich flüstern hören...aber du hörst mich nicht mal schreien}

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